


Leistungen
Rückenschmerz ist nicht gleich Rückenschmerz. Es gibt unterschiedliche Ursachen und Auslöser. Genauso sind auch wir alle unterschiedlich. Jeder Körper hat seine Ressourcen und Schwachstellen. Jeder Mensch seine Stärken und Schwächen. Aus diesem Grund ist uns eine genaue Befundung zu Beginn der Therapie wichtig.
Wir untersuchen, testen und fragen, um ein möglichst genaues Bild des Problems zu bekommen. Je genauer wir dieses eingrenzen können umso leichter finden wir den passenden „Schlüssel“ – die passende Methode, um es behandeln zu können.
Im Folgenden finden Sie einen Einblick in unser Behandlungsangebot. Wir besuchen regelmäßig Fort- und Weiterbildungen, um am aktuellen Stand der Medizin arbeiten zu können.
Die Wahl der richtigen Therapieform
ist das Um und Auf.
A bis M
Dies ist eine ausgleichende Punkt- und Meridianmassage aus der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin). Mit einem Metallstäbchen werden die Akupunkturmeridiane behandelt und ausgestrichen. Dadurch wird der Fluss der Energie wiederhergestellt. Laut Willy Penzel ist „Krankheit eine Störung des Energieflusses“. Schmerzen und Beschwerden sind ein Zeichen für Ungleichgewicht in der Energieverteilung. Die Akupunktmassage wird vor allem bei Funktionsstörungen der Organe, zur Schmerzlinderung und bei Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt. Eine weitere Indikation für diese Therapieform ist die Narbenentstörung.
- Rückenschmerzen
- Rheuma
- Arthritis
- Nervenschmerzen
- Zerrunngen
- Karpaltunnelsyndrom
- Gelenkschmerzen
- Kopfschmerzen/Migräne
- Muskelschmerzen
- erhöhter Blutdruck
- Frozen Shoulder
- Sportverletzungen
- zur Leistungssteigerung und zur Regeneration
Der Beckenboden ist weit mehr als nur ein Schließmuskel. Er arbeitet eng mit der Rückenmuskulatur, der Bauchmuskulatur und dem Zwerchfell zusammen. Kann er aber nicht funktionell tätig sein (sich an- und entspannen), kann es zu Problemen in vielen Bereichen kommen. Eine Beckenbodentherapie wird bei unwillentlichem Harnverlust, starkem Harndrang, Senkungsbeschwerden, Schmerzen aufgrund von Dammnarben sowie bei Beschwerden nach Geburten oder im Wechsel verordnet. Sowohl Frauen als auch Männer (zum Beispiel nach einer Prostata-Operation) und Kinder (beispielsweise bei Problemen beim Reinwerden) können eine Beckenbodentherapie in Anspruch nehmen. Auch die Rückbildung nach der Schwangerschaft wird bei uns angeboten. Bei näherem Interesse informieren wir Sie gerne.
Haut-, Unterhaut-und Faszientechniken werden zur Behandlung von Bindegewebszonen eingesetzt. Schmerzhafte Hautzonen stehen in Verbindung mit inneren Organen desselben Segments und werden über den cutivisceralen Reflexbogen behandelt. Es kommt zu einem Spannungsausgleich sowohl in Muskulatur und Bindegewebe als auch im vegetativen Nervensystem (Kreislauf, Blutdruckregulation).
Das Bobath-Konzept wird zur Behandlung neurologischer Erkrankungen wie Schlaganfall, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Schädel-Hirn-Trauma, neuromuskulären Erkrankungen, intrazerebraler Blutung und Enzephalitis angewendet. Ziel ist es, die größtmögliche Selbständigkeit, Eigenaktivität und Handlungsfähigkeit des Patienten im Alltag unter Berücksichtigung und Analyse der motorischen Kompetenzen wiederherzustellen und der Patientin/dem Patienten das Wiedererlernen normaler Bewegungsfähigkeit zu ermöglichen.
Diese Therapieform ist eine ganzheitliche, osteopathische Technik, bei der die Faszie des Körpers, so wie die Schädelknochen und der Kreuzbeinbereich mobilisiert werden. Durch diese Behandlung wird der craniale, symmetrische Rhythmus wiederhergestellt. Sie stellt eine sehr gute Anwendung nach Traumata, bei Kopfschmerzen, chronischen Schmerzen und unklaren Beschwerdebildern dar.
Die Ergotherapie ist wie auch die Logopädie eine Schwester der Physiotherapie. Eine weit verbreitete Auffassung von Ergotherapie ist, dass sie speziell bei Problemen und Verletzungen der Arme (Hände, Ellbogen, Schultergelenke) verordnet wird. Doch die Ergotherapie beschränkt sich nicht nur darauf. Vielmehr stehen die Aktivität und Selbständigkeit des Patienten im Vordergrund dieser Therapie.
Faszien sind ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Körpers und für ein reibungsloses Gleiten der Strukturen im Körper verantwortlich. Durch Verletzungen, einen Unfall oder alltägliche Belastungen kann die Faszienmobilität beeinträchtigt werden und Schmerzen verursachen.
• Fasziendistorsionsmodell (FDM)
Die praktische Anwendung des FDM ermöglicht eine rasche Therapie faszialer Beschwerden. Durch eine gezielte Untersuchung werden die auslösenden Faktoren festgestellt und durch den geschulten FDM-Arzt oder den/die Therapeutin/en mit speziellen Handgriffen korrigiert.
• Flossing
Das Flossingband ist ein elastisches Gummiband, welches zirkulär um das Gelenk oder Gewebe gewickelt wird. Infolgedessen erfolgt eine Mobilisierung der betroffenen Stelle. Durch die Bewegung und den Druck auf das Gewebe entstehen Schwerkräfte, die Verklebungen im Gewebe lösen, wodurch wiederum Verspannungen der Muskulatur gelöst werden und das Gewebe mehr Geschmeidigkeit erlangt.
Im Fuß spiegelt sich der ganze Körper wider. Durch die Fußreflexzonenmassage wird ein vegetativer und energetischer Ausgleich erzielt. Behandelt wird dabei aber nur der Fuß und somit organ- und schmerzfern. Die Selbstheilungskräfte werden aktiviert und Blockaden gelöst, Organ- und Drüsenfunktionen werden normalisiert und Giftstoffe aus dem Körper ausgeschieden. Durch die starke Wirkung auf das vegetative Nervensystem kann Stress deutlich reduziert werden.
In der Handtherapie werden Verletzungen und Erkrankungen der Hand unter Einbezug des gesamten Bewegungsapparates behandelt.
Mithilfe manueller Techniken, Weichteiltechniken, Sensibilitätstraining, Alltagstraining und weiteren Methoden wird der Patient in seinem Genesungsprozess bestmöglich unterstützt.
Mögliche Krankheitsbilder können sein:
- Operative Eingriffe und Frakturen der Oberen Extremität
- Überlastungssyndrome (Tennisellbogen, Sehnenscheidenentzündungen)
- Sehnenverletzungen
- Rheumatoide Arthritis und Arthrose
- Nervenverletzungen usw.
Zu den physikalischen Therapien zählen unter anderem auch die manuelle Lymphdrainage. Vorwiegend wird sie als Entstauungstherapie von Ödemen an Rumpf und Extremitäten angewendet. Die manuelle Lymphdrainage ist als Begleitung zu Entgiftungsdiäten, Entschlackungskuren und ähnlichem sehr sinnvoll. Weiters senkt sie sehr effektiv den Sympathikotonus und ist daher schmerzsenkend und entspannend. Außerdem wird die manuelle Lymphdrainage von Ärzten verordnet, wenn Patienten aufgrund von Lymphknotenentfernungen (zum Beispiel bei Krebs) eine Linderung der Schwellung benötigen. Dabei wird die Lymphflüssigkeit über spezielle „Umwege“ aus den betroffenen Regionen geleitet.
Schmerzen sind die Sprache des Körpers. Sie weisen uns darauf hin, dass wir ihn schädigen. Erst als Alarm, wenn noch keine Schädigung vorliegt und auch dann, wenn die Schädigung bereits eingetreten ist, um Schlimmeres zu vermeiden. Durch Analyse der auslösenden Faktoren, gezielter Schmerzpunktpressur/Osteopressur und ergänzenden Engpassdehnungen wird eine Schmerzfreiheit langfristig wiederhergestellt.
N bis V
Die Manuelle Therapie (von manus = lat. Hand) beschreibt eigentlich die Kernkompetenz der Physiotherapie. Darunter fällt zum Beispiel die Behandlung des verletzten Kreuzbandes, der Schulter oder des Bandscheibenvorfalls. Manuelle Therapie bedeutet somit „mit Händen arbeiten“. Das Problem wird durch genaues Befragen, Untersuchen und Testen eingegrenzt und einer oder mehreren Strukturen zugeordnet. Auf diesem Gebiet gibt es besonders viele Fortbildungsmöglichkeiten für Therapeuten. Wir haben Unterschiedliche davon besucht und bieten somit auch verschiedene Zugänge zur Problemlösung an (Mulligan, Kaltenborn, Cyriax, Manuelle Therapie der Wirbelsäule und der Gelenke, etc.).
Diese ist eine sogenannte reflektorische Therapieform. Oft verursachen krankhafte Veränderungen in Armen und Beinen verschiedene Wirbelsäulenerkrankungen. Diese können wiederum pathologische Veränderungen in Armen und Beinen auslösen. Es werden daher mit der primären Erkrankung in Verbindung stehende, sogenannte Schlüsselzonen behandelt, um den Teufelskreis zu durchbrechen. Somit eignet sich die Marnitz-Therapie nicht nur bei Schmerzen in der Hals- und Lendenwirbelsäule, sondern auch, wenn eine Lokalbehandlung kontraindiziert ist: Lymphödem oder Schwangerschaft.
Durch die verschiedenen Grifftechniken (Effleurage, Petrissage, Tapotement, Friktion und Vibration) ist es möglich, unterschiedliche Wirkungen zu erzielen. Je nachdem, was momentan für Patient/in und Therapeut/in im Vordergrund steht, kann die Massagetherapie schmerzlindernd, durchblutungsfördernd, Gewebe- und Muskeltonus regulierend, abschwellend, Blutdruck- und Pulsfrequenz senkend oder reflektorisch wirkend (auch auf Organe) sein. Sie reduziert aber auch Stress, verbessert den Zellstoffwechsel in Haut und Gewebe, löst Verklebungen an Narben oder verbessert und beschleunigt die Wundheilung.
Unser gesamter Körper ist von Nervenbahnen durchzogen. Dieses Netzwerk soll unter normalen Bedingungen uneingeschränkt im Gewebe gleiten können. Wenn allerdings das Gewebe rund um den Nerv eine freie Beweglichkeit nicht zulässt, kommt es zu Beschwerden wie z.B. Einschlafen einer Hand oder Schmerzen im Verlauf des Nervs. Durch spezielle Tests, Techniken und rhythmisches Mobilisieren kann die normale Funktion und Beweglichkeit des Nervs wieder erlangt werden.
Die Ohrakupunktur gehört zu den alternativen Heilverfahren, bei der eine Diagnose und Therapie über Reflexzonen, die den ganzen Körper abdecken, möglich ist. Chronische und akute Störungen können mit Hilfe der Ohrakupunktur behandelt werden. Sie kann allein oder zusammen mit anderen Heilverfahren eingesetzt werden. Hauptindikationen sind: Schmerzen aller Art, Psychische Störungen, Suchtbehandlung, funktionelle Störungen der inneren Organe, allergische Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, hormonelle Erkrankungen.
Zu den neurologischen Erkrankungen gehören zum Beispiel Schlaganfall, Schädelhirntrauma und Querschnitt. Die Physiotherapie arbeitet in diesen Fällen ressourcenorientiert nach dem Motto: Was kann der Patient? Das nimmt man sich in der Physiotherapie zunutze, und versucht den Patienten mittels dieser Fähigkeiten beim Bewältigen alltäglicher Probleme zu unterstützen.
Schienen können zur Entlastung und Ruhigstellung von Gelenken der Hand (bei Überlastungen, Sehnenverletzungen) sowie zur Korrektur von Fehlstehlungen (Rheumatoide Arthritis, Arthrose) angewandt werden. Diese werden dem Patienten mit thermoplastischem Schienenmaterial individuell angepasst. Es wird dabei zwischen statischen Schienen und dynamischen Schienen unterschieden.
Diese Therapieform ist uralt und fördert den Abtransport von Stoffwechsel-Endprodukten aus dem Gewebe. Mit Hilfe von Schröpfgläsern wird ein Unterdruck erzeugt, der die Durchblutung fördert und den Stoffwechsel anregt. Die Sogwirkung auf das Gewebe und somit auch auf die Blut- und Lymphgefäße aktiviert das Immunsystem, die Selbstheilungskräfte im Körper und stimuliert das Gute. Wirkung erzielt man mit der Schröpfglasmassage bei hohem Muskeltonus, Überspannung im Bindegewebe und zur Unterstützung während einer Diät und Entgiftungskur, da die Schröpfglasmassage entschlackend wirkt.
Das Tapen (oder Taping) stellt eine unterstützende Behandlungsmöglichkeit verschiedenster Probleme dar. Hierzu zählen unter anderem Rückenprobleme, Muskelverspannungen, Migräne, gestörte Narben-und Lymphfunktion. Eine weitere wichtige Maßnahme ist die Gelenksstabilisation. Für die Therapie werden die Tapes nach ihrer Beschaffenheit und Funktion unterschieden. Sie können fest und stabilisierend oder dehnbar, wasserresistent und atmungsaktiv sein.
Diese Therapieform hat die Beseitigung von Schmerzen myofaszialer Triggerpunkte zum Ziel. Dabei handelt es sich um lokal begrenzte Muskelverhärtungen in der Skelettmuskulatur, welche lokal empfindlich sind und von denen Schmerzen ausstrahlen können.