Dies ist eine ausgleichende Punkt- und Meridianmassage aus der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin). Mit einem Metallstäbchen werden die Akupunkturmeridiane behandelt und ausgestrichen. Dadurch wird der Fluss der Energie wiederhergestellt. Laut Willy Penzel ist „Krankheit eine Störung des Energieflusses“. Schmerzen und Beschwerden sind ein Zeichen für Ungleichgewicht in der Energieverteilung. Die Akupunktmassage wird vor allem bei Funktionsstörungen der Organe, zur Schmerzlinderung und bei Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt. Eine weitere Indikation für diese Therapieform ist die Narbenentstörung.
Haut-, Unterhaut-und Faszientechniken werden zur Behandlung von Bindegewebszonen eingesetzt. Schmerzhafte Hautzonen stehen in Verbindung mit inneren Organen desselben Segments und werden über den cutivisceralen Reflexbogen behandelt. Es kommt zu einem Spannungsausgleich sowohl in Muskulatur und Bindegewebe als auch im vegetativen Nervensystem (Kreislauf, Blutdruckregulation).
Im Fuß spiegelt sich der ganze Körper wider. Durch die Fußreflexzonenmassage wird ein vegetativer und energetischer Ausgleich erzielt. Behandelt wird dabei aber nur der Fuß und somit organ- und schmerzfern. Die Selbstheilungskräfte werden aktiviert und Blockaden gelöst, Organ- und Drüsenfunktionen werden normalisiert und Giftstoffe aus dem Körper ausgeschieden. Durch die starke Wirkung auf das vegetative Nervensystem kann Stress deutlich reduziert werden.
Zu den physikalischen Therapien zählen unter anderem auch die manuelle Lymphdrainage. Vorwiegend wird sie als Entstauungstherapie von Ödemen an Rumpf und Extremitäten angewendet. Die manuelle Lymphdrainage ist als Begleitung zu Entgiftungsdiäten, Entschlackungskuren und ähnlichem sehr sinnvoll. Weiters senkt sie sehr effektiv den Sympathikotonus und ist daher schmerzsenkend und entspannend. Außerdem wird die manuelle Lymphdrainage von Ärzten verordnet, wenn Patienten aufgrund von Lymphknotenentfernungen (zum Beispiel bei Krebs) eine Linderung der Schwellung benötigen. Dabei wird die Lymphflüssigkeit über spezielle „Umwege“ aus den betroffenen Regionen geleitet.
Schmerzen sind die Sprache des Körpers. Sie weisen uns darauf hin, dass wir ihn schädigen. Erst als Alarm, wenn noch keine Schädigung vorliegt und auch dann, wenn die Schädigung bereits eingetreten ist, um Schlimmeres zu vermeiden. Durch Analyse der auslösenden Faktoren, gezielter Schmerzpunktpressur/Osteopressur und ergänzenden Engpassdehnungen wird eine Schmerzfreiheit langfristig wiederhergestellt.
Diese ist eine sogenannte reflektorische Therapieform. Oft verursachen krankhafte Veränderungen in Armen und Beinen verschiedene Wirbelsäulenerkrankungen. Diese können wiederum pathologische Veränderungen in Armen und Beinen auslösen. Es werden daher mit der primären Erkrankung in Verbindung stehende, sogenannte Schlüsselzonen behandelt, um den Teufelskreis zu durchbrechen. Somit eignet sich die Marnitz-Therapie nicht nur bei Schmerzen in der Hals- und Lendenwirbelsäule, sondern auch, wenn eine Lokalbehandlung kontraindiziert ist: Lymphödem oder Schwangerschaft.
Durch die verschiedenen Grifftechniken (Effleurage, Petrissage, Tapotement, Friktion und Vibration) ist es möglich, unterschiedliche Wirkungen zu erzielen. Je nachdem, was momentan für Patient/in und Therapeut/in im Vordergrund steht, kann die Massagetherapie schmerzlindernd, durchblutungsfördernd, Gewebe- und Muskeltonus regulierend, abschwellend, Blutdruck- und Pulsfrequenz senkend oder reflektorisch wirkend (auch auf Organe) sein. Sie reduziert aber auch Stress, verbessert den Zellstoffwechsel in Haut und Gewebe, löst Verklebungen an Narben oder verbessert und beschleunigt die Wundheilung.
Diese Therapieform ist uralt und fördert den Abtransport von Stoffwechsel-Endprodukten aus dem Gewebe. Mit Hilfe von Schröpfgläsern wird ein Unterdruck erzeugt, der die Durchblutung fördert und den Stoffwechsel anregt. Die Sogwirkung auf das Gewebe und somit auch auf die Blut- und Lymphgefäße aktiviert das Immunsystem, die Selbstheilungskräfte im Körper und stimuliert das Gute. Wirkung erzielt man mit der Schröpfglasmassage bei hohem Muskeltonus, Überspannung im Bindegewebe und zur Unterstützung während einer Diät und Entgiftungskur, da die Schröpfglasmassage entschlackend wirkt.
Das Tapen (oder Taping) stellt eine unterstützende Behandlungsmöglichkeit verschiedenster Probleme dar. Hierzu zählen unter anderem Rückenprobleme, Muskelverspannungen, Migräne, gestörte Narben-und Lymphfunktion. Eine weitere wichtige Maßnahme ist die Gelenksstabilisation. Für die Therapie werden die Tapes nach ihrer Beschaffenheit und Funktion unterschieden. Sie können fest und stabilisierend oder dehnbar, wasserresistent und atmungsaktiv sein.
Unsere Organe sind am Bewegungsapparat befestigt und haben daher eine starke Verbindung zu Wirbelsäule, Becken, Rippen, Schultergürtel und den dazugehörigen Muskeln, Bändern und Faszien. Aus verschiedenen Gründen, wie Operationen, Infektionen, Fehlernährung oder schlechter Haltung kann es zu Dysfunktionen der Organe kommen. Die Konsequenz ist eine erhöhte Spannung, die sich in der Folge auf den Bewegungsapparat überträgt und dort Probleme in Form von Schmerzen verursachen kann. Mit manuellen Behandlungstechniken werden betroffene Organe behandelt.