Katharina Strasser

Die Arbeit am und mit dem Menschen macht die Physiotherapie für mich so besonders. Es ist herausfordernd und schön zugleich. Die Möglichkeit in einem so tollen Team arbeiten zu können ist ein Geschenk von dem sowohl wir Therapeuten als auch die Patienten profitieren können.

Der Körper hat wunderbare Mechanismen zur Selbstheilung. Durch die Therapie gibt man ihm einen Anstoß, setzt man Reize und unterstützt so diese Selbstheilung.

- LEISTUNGEN -

Leistungen und
Spezialgebiete

Katharina Strasser

Der Beckenboden ist weit mehr als nur ein Schließmuskel. Er arbeitet eng mit der Rückenmuskulatur, der Bauchmuskulatur und dem Zwerchfell zusammen. Kann er aber nicht funktionell tätig sein (sich an- und entspannen), kann es zu Problemen in vielen Bereichen kommen. Eine Beckenbodentherapie wird bei unwillentlichem Harnverlust, starkem Harndrang, Senkungsbeschwerden, Schmerzen aufgrund von Dammnarben sowie bei Beschwerden nach Geburten oder im Wechsel verordnet. Sowohl Frauen als auch Männer (zum Beispiel nach einer Prostata-Operation) und Kinder (beispielsweise bei Problemen beim Reinwerden) können eine Beckenbodentherapie in Anspruch nehmen. Auch die Rückbildung nach der Schwangerschaft wird bei uns angeboten. Bei näherem Interesse informieren wir Sie gerne.

Haut-, Unterhaut-und Faszientechniken werden zur Behandlung von Bindegewebszonen eingesetzt. Schmerzhafte Hautzonen stehen in Verbindung mit inneren Organen desselben Segments und werden über den cutivisceralen Reflexbogen behandelt. Es kommt zu einem Spannungsausgleich sowohl in Muskulatur und Bindegewebe als auch im vegetativen Nervensystem (Kreislauf, Blutdruckregulation).

Faszien sind ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Körpers und für ein reibungsloses Gleiten der Strukturen im Körper verantwortlich. Durch Verletzungen, einen Unfall oder alltägliche Belastungen kann die Faszienmobilität beeinträchtigt werden und Schmerzen verursachen.

• Fasziendistorsionsmodell (FDM)
Die praktische Anwendung des FDM ermöglicht eine rasche Therapie faszialer Beschwerden. Durch eine gezielte Untersuchung werden die auslösenden Faktoren festgestellt und durch den geschulten FDM-Arzt oder den/die Therapeutin/en mit speziellen Handgriffen korrigiert.

• Flossing
Das Flossingband ist ein elastisches Gummiband, welches zirkulär um das Gelenk oder Gewebe gewickelt wird. Infolgedessen erfolgt eine Mobilisierung der betroffenen Stelle. Durch die Bewegung und den Druck auf das Gewebe entstehen Schwerkräfte, die Verklebungen im Gewebe lösen, wodurch wiederum Verspannungen der Muskulatur gelöst werden und das Gewebe mehr Geschmeidigkeit erlangt.

Zu den physikalischen Therapien zählen unter anderem auch die manuelle Lymphdrainage. Vorwiegend wird sie als Entstauungstherapie von Ödemen an Rumpf und Extremitäten angewendet. Die manuelle Lymphdrainage ist als Begleitung zu Entgiftungsdiäten, Entschlackungskuren und ähnlichem sehr sinnvoll. Weiters senkt sie sehr effektiv den Sympathikotonus und ist daher schmerzsenkend und entspannend. Außerdem wird die manuelle Lymphdrainage von Ärzten verordnet, wenn Patienten aufgrund von Lymphknotenentfernungen (zum Beispiel bei Krebs) eine Linderung der Schwellung benötigen. Dabei wird die Lymphflüssigkeit über spezielle „Umwege“ aus den betroffenen Regionen geleitet.

Die Manuelle Therapie (von manus = lat. Hand) beschreibt eigentlich die Kernkompetenz der Physiotherapie. Darunter fällt zum Beispiel die Behandlung des verletzten Kreuzbandes, der Schulter oder des Bandscheibenvorfalls. Manuelle Therapie bedeutet somit „mit Händen arbeiten“. Das Problem wird durch genaues Befragen, Untersuchen und Testen eingegrenzt und einer oder mehreren Strukturen zugeordnet. Auf diesem Gebiet gibt es besonders viele Fortbildungsmöglichkeiten für Therapeuten. Wir haben Unterschiedliche davon besucht und bieten somit auch verschiedene Zugänge zur Problemlösung an (Mulligan, Kaltenborn, Cyriax, Manuelle Therapie der Wirbelsäule und der Gelenke, etc.).

Diese Therapieform ist uralt und fördert den Abtransport von Stoffwechsel-Endprodukten aus dem Gewebe. Mit Hilfe von Schröpfgläsern wird ein Unterdruck erzeugt, der die Durchblutung fördert und den Stoffwechsel anregt. Die Sogwirkung auf das Gewebe und somit auch auf die Blut- und Lymphgefäße aktiviert das Immunsystem, die Selbstheilungskräfte im Körper und stimuliert das Gute. Wirkung erzielt man mit der Schröpfglasmassage bei hohem Muskeltonus, Überspannung im Bindegewebe und zur Unterstützung während einer Diät und Entgiftungskur, da die Schröpfglasmassage entschlackend wirkt.

Das Tapen (oder Taping) stellt eine unterstützende Behandlungsmöglichkeit verschiedenster Probleme dar. Hierzu zählen unter anderem Rückenprobleme, Muskelverspannungen, Migräne, gestörte Narben-und Lymphfunktion. Eine weitere wichtige Maßnahme ist die Gelenksstabilisation. Für die Therapie werden die Tapes nach ihrer Beschaffenheit und Funktion unterschieden. Sie können fest und stabilisierend oder dehnbar, wasserresistent und atmungsaktiv sein.

Unsere Organe sind am Bewegungsapparat befestigt und haben daher eine starke Verbindung zu Wirbelsäule, Becken, Rippen, Schultergürtel und den dazugehörigen Muskeln, Bändern und Faszien. Aus verschiedenen Gründen, wie Operationen, Infektionen, Fehlernährung oder schlechter Haltung kann es zu Dysfunktionen der Organe kommen. Die Konsequenz ist eine erhöhte Spannung, die sich in der Folge auf den Bewegungsapparat überträgt und dort Probleme in Form von Schmerzen verursachen kann. Mit manuellen Behandlungstechniken werden betroffene Organe behandelt.

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