Wir verstehen uns sehr gut im Team und geben uns viel Mühe für jeden Patienten/ jede Patientin den passenden Therapieplan zu erstellen. Durch unsere unterschiedlichen Arbeitszeiten ist auch zeitlich für jeden das Passende dabei.
Zu den physikalischen Therapien zählen unter anderem auch die manuelle Lymphdrainage. Vorwiegend wird sie als Entstauungstherapie von Ödemen an Rumpf und Extremitäten angewendet. Die manuelle Lymphdrainage ist als Begleitung zu Entgiftungsdiäten, Entschlackungskuren und ähnlichem sehr sinnvoll. Weiters senkt sie sehr effektiv den Sympathikotonus und ist daher schmerzsenkend und entspannend. Außerdem wird die manuelle Lymphdrainage von Ärzten verordnet, wenn Patienten aufgrund von Lymphknotenentfernungen (zum Beispiel bei Krebs) eine Linderung der Schwellung benötigen. Dabei wird die Lymphflüssigkeit über spezielle „Umwege“ aus den betroffenen Regionen geleitet.
Die Manuelle Therapie (von manus = lat. Hand) beschreibt eigentlich die Kernkompetenz der Physiotherapie. Darunter fällt zum Beispiel die Behandlung des verletzten Kreuzbandes, der Schulter oder des Bandscheibenvorfalls. Manuelle Therapie bedeutet somit „mit Händen arbeiten“. Das Problem wird durch genaues Befragen, Untersuchen und Testen eingegrenzt und einer oder mehreren Strukturen zugeordnet. Auf diesem Gebiet gibt es besonders viele Fortbildungsmöglichkeiten für Therapeuten. Wir haben Unterschiedliche davon besucht und bieten somit auch verschiedene Zugänge zur Problemlösung an (Mulligan, Kaltenborn, Cyriax, Manuelle Therapie der Wirbelsäule und der Gelenke, etc.).
Unser gesamter Körper ist von Nervenbahnen durchzogen. Dieses Netzwerk soll unter normalen Bedingungen uneingeschränkt im Gewebe gleiten können. Wenn allerdings das Gewebe rund um den Nerv eine freie Beweglichkeit nicht zulässt, kommt es zu Beschwerden wie z.B. Einschlafen einer Hand oder Schmerzen im Verlauf des Nervs. Durch spezielle Tests, Techniken und rhythmisches Mobilisieren kann die normale Funktion und Beweglichkeit des Nervs wieder erlangt werden.
Diese Therapieform ist uralt und fördert den Abtransport von Stoffwechsel-Endprodukten aus dem Gewebe. Mit Hilfe von Schröpfgläsern wird ein Unterdruck erzeugt, der die Durchblutung fördert und den Stoffwechsel anregt. Die Sogwirkung auf das Gewebe und somit auch auf die Blut- und Lymphgefäße aktiviert das Immunsystem, die Selbstheilungskräfte im Körper und stimuliert das Gute. Wirkung erzielt man mit der Schröpfglasmassage bei hohem Muskeltonus, Überspannung im Bindegewebe und zur Unterstützung während einer Diät und Entgiftungskur, da die Schröpfglasmassage entschlackend wirkt.
Das Tapen (oder Taping) stellt eine unterstützende Behandlungsmöglichkeit verschiedenster Probleme dar. Hierzu zählen unter anderem Rückenprobleme, Muskelverspannungen, Migräne, gestörte Narben-und Lymphfunktion. Eine weitere wichtige Maßnahme ist die Gelenksstabilisation. Für die Therapie werden die Tapes nach ihrer Beschaffenheit und Funktion unterschieden. Sie können fest und stabilisierend oder dehnbar, wasserresistent und atmungsaktiv sein.